IoT

Basics 3: Mobilfunkstandards

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In der heutigen Zeit ist das Handy und die damit verbundene ständige Erreichbarkeit nicht mehr wegzudenken. Für den Großteil der deutschen Bevölkerung geht es sogar noch über die einfache Erreichbarkeit hinaus. Ständige Konnektivität mit dem Internet ist für die meisten ein absolutes Muss. Dass im Hintergrund komplexe Technologien arbeiten ist dabei meisten nicht von Relevanz. Doch nicht nur unser Verhalten, sondern auch die Anforderungen an das Netz sind stetig gestiegen. Um das Mobilfunknetz immer schneller, verlässlicher und effizienter zu machen, sind über die letzten paar Jahre wesentliche Technologiesprünge vollzogen worden. Dieser Trend wird auch in Zukunft weiter zu beobachten sein.

Wifi zeichen in Orange

Wi-Fi 6E: schnelles WLAN im 6-GHz-Frequenzband

Viele Jahre hat sich im WLAN-Bereich hinsichtlich des nutzbaren Frequenzspektrums wenig getan. Die beiden Frequenzbänder 2,4 GHz und 5 GHz schienen wie in Stein gemeißelt. Mit Wi-Fi 6E wird nun das 6-GHz-Frequenzband für WLAN-Geräte nutzbar. Die Bundesnetzagentur gab im Jahr 2021 das 6-Gigahertz-Band für Deutschland frei. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, was sich hinter der Bezeichnung Wi-Fi 6E verbirgt, welche Neuerungen der Standard mit sich bringt und welche Anwendungen von Wi-Fi 6E besonders profitieren.

Einsatzgebiete und Relevanz von Mobilfunk in der Logistikbranche

In den letzten Jahrzehnten hat der Mobilfunk nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Industrie stark an Bedeutung gewonnen. Mobilfunkanwendungen ermöglichen Datenerfassung, Digitalisierung, und Automatisierung von Prozessen. Einer der von diesen Veränderungen besonders stark profitierenden Bereiche ist die Logistikbranche. Egal ob auf der Straße, oder in internen Logistikprozessen wie in der Lagerhaltung oder im Warentracking, für viele Anwendungen ist die Mobilfunktechnik bereits unverzichtbar geworden. Sie eröffnet neue Chancen und schafft neue Geschäftsmodelle, die für mehr Effizienz, Geschwindigkeit und Klimaneutralität sorgen. Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen, in welchen Logistikbereichen Mobilfunk zum Einsatz kommt und warum 5G eine der Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung in der Logistik ist.

SigFox

Die Vernetzung intelligenter Geräte wird sowohl im Privatbereich als auch in der Industrie immer wichtiger. Eine der hierfür wichtigsten Verbindungstechnologien ist SigFox, entwickelt vom gleichnamigen Telekommunikationsunternehmen. Genau wie LoRaWAN nutzt auch SigFox das unlizensierte Frequenzspektrum. Die Technologie zeichnet sich durch eine besonders große Batterielaufzeit und geringe Installations- und Betriebskosten aus und wird beispielsweise in der Logistik zur Überwachung von Sendungen angewendet. Genauere Erläuterungen zu Funktionsweise, Anwendung, und Unterschieden zu anderen Übertragungstechniken finden Sie in diesem Artikel.

LoRaWAN – Low Power Wide Area Network

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In den letzten beiden Blogbeiträgen haben wir uns mit den gängigen mobilfunkbasierten Übertragungstechniken für IoT-Anwendungen beschäftigt. Neben LTE Cat. M1 und NB IoT gibt es aber auch Technologien, die zur Datenübertragung das unlizensierte Frequenzspektrum nutzen. Der Hauptvorteil solcher Netzwerke liegt in dem Wegfallen von Lizenzgebühren und Verträgen mit Mobilfunkanbietern. Eine der gängigen Technologien, die sich das unlizensierte Frequenzspektrum zunutze macht, ist LoRaWAN. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie diese Technologie funktioniert und warum sie sich als Netzwerk für IoT-Anwendungen eignet.

LTE NB IoT – Narrowband Internet of Things

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Zur Vernetzung intelligenter Geräte ist die Nutzung von Mobilfunk-basierten Technologien weit verbreitet. Neben LTE Cat. M1 steht hier auch das Narrowband Internet of Things (NB IoT) zur Verfügung. Dieses ist für die Übertragung noch kleinerer Datenmengen konzipiert und weist eine höhere Latenzzeit als LTE Cat. M1 auf. Dadurch ist NB IoT zwar weniger gut geeignet für die Übertragung von zeitkritischen Daten, kann aber mit einer höheren Akkulaufzeit und geringeren Kosten punkten. Erfahren Sie in diesem Artikel wie die Mobilfunktechnologie funktioniert und bei welchen Anwendungen ihre Eigenschaften von Vorteil sind.

LTE Cat. M1 – Long Term Evolution for Machines

Weltweit sind bereits Milliarden intelligenter Geräte sowohl in der Industrie als auch im Privatbereich mit einem Sensornetzwerk verbunden. Das Internet of Things ist unverzichtbar geworden. Sogenannte Low Power Wide Area Networks unterstützen die Verbindung dieser intelligenten Geräte. LTE Cat. M1, auch eMTC genannt, ist ein solcher ergänzender Standard, der unter anderem durch eine besonders hohe Netzabdeckung punktet.

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